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| Terrazzoboden |
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Die Herstellung und Tradition des Terrazzo legens geht bis in die Zeit um ca. 700 v. Chr. zurück und hat seitdem die Wohnkultur in allen Epochen stark beeinflusst. Wunderbare Terrazzofußböden aus allen Jahrhunderten geben heute ein Zeugnis für die Langlebigkeit dieses wertvollen klassischen Bodenbelages ab.
Die Herstellung erfordert heute wie damals einen hohen Grad an handwerklicher
Geschicklichkeit. Terazzoböden sind örtlich eingebrachte, fugenlose Bodenbeläge, die
meist zweischichtig hergestellt werden. Zuerst wird ein Unterbeton eingebracht, in diesen
werden großflächig Trennschienen z.B. aus Alu, Messing, farbigen Kunststoffprofilen oder
Edelstahl zur Feldeinteilung eingearbeitet. Diese Trennschienen erfüllen technische
Aufgaben und dienen außerdem der graphischen Gestaltung.
Die eigentliche Oberfläche des Bodenbelages, die Terrazzovorsatzschicht, besteht aus
Natursteinkörnungen gebunden mit weißem oder grauen Zement und kann mit Pigmenten wie
Eisenoxydfarben eingefärbt werden. Diese Art der Herstellung ermöglicht fast grenzenlose
Gestaltungsmöglichkeiten und Berücksichtigung individueller Wünsche.
Das Einbringen und Verdichten muß mit großer Sorgfalt und Erfahrung erfolgen und ist
entscheidend für die spätere Qualität und Gleichmäßigkeit des Terrazzobelages. Nach
Erhärtung erfolgt der Feinschliff einschließlich Spachtelung in mehreren Arbeitsgängen.
Ist der Terrazzo
gereinigt und ausgetrocknet erhält er seinen edlen Glanz.